Ernährung

Experiment: Bulletproof Coffee

Auch ich starte ins Jahr mit einer Defizitphase. Einerseits, um das zusätzliche Körperfett abzubauen, welches ich durch meine Masse- und Krafttrainingsphase im Dezember aufgebaut habe. Andererseits möchte ich auch zu den CrossFit Open mit einem optimalen Gewicht für all die Gymnastics-Übungen am Start sein.

Dabei sind mir die fast mystischen Versprechen rund um den Bulletproof Coffee im Internet begegnet. Keinen Hunger soll man den ganzen Vormittag haben. Dabei trotzdem jede Menge Power und klar und fokussiert sein. Fett verbrennen. Wow!

Ich trinke schon seit längerem frisch zubereiteten Kaffee (in der Stempelkanne). Gute Bohnen habe ich also. Dazu Butter (ideal von Weiderindern) – ich habe die von Kerrygold besorgt und Kokosöl (Bio, nativ).

Also los, Kaffee kochen (rund einen halben Liter mit 30g frisch gemahlenen Bohnen). 4 Minuten ziehen lassen. Dann den fertigen Kaffee in einen Mixer geben, 10g Butter dazu und 10g Kokosöl. Ordentlich durchmixen – und fertig ist das Gebräu mit rund 180 kcal und 20g Fett.

Einfach nur die Butter und das Kokosöl unterrühren funktioniert übrigens nicht wirklich, das Ergebnis ist ein Kaffee mit Fett-Tröpfchen – und nicht so cremig, wie mit dem Mixer.

Der Geschmack ist überraschend lecker. Samtig, cremig – Latte-Machiato-ähnlich…

Über die Wirkung werde ich berichten. Dass Koffein einen entsprechenden Effekt  hat, ist ja bekannt. Auch die Butter scheint erst einmal sättigend zu sein. Und das Kokosöl mit seinen MCT-Fetten (Mittelkettige Triglyceride) soll den Körper ohne Umwege mit Energie versorgen.

Der Tag kann also starten, Updates zur Wunderwirkung in diesem Post…

Update 1: Statt eines Standmixers funktioniert ein Stabmixer auch wunderbar – und man muss weniger abwaschen… 🙂

Update 2: Nachdem ich mit dem Bulletproof-Coffee in den Ferien gestartet bin – und nach dem Ausschlafen mühelos bis ca. 14 Uhr für die erste Mahlzeit durchhalten konnte, sieht es im Job-Alltag etwas anders aus. Ein Schlüssel ist, eine entsprechende letzte Mahlzeit am Tag vorher (nicht zu früh (ich esse vor dem Schlafengehen meist noch Haferflocken mit Whey). Ein zweiter Tipp: Auch wenn man früh raus muss, den Kaffee nicht gleich als erstes zu sich nehmen. Ich trinke nach dem Aufstehen erst ein großes Glas Wasser. Dann meist einen Becher to go Kräutertee auf dem Weg zur Arbeit. Und erst gegen halb neun den Bulletproof-Coffee (in der Themoskanne mitgenommen), der mich dann bis rund 12 Uhr mittags satt hält.

Update 3: Die erste Woche Arbeit im neuen Jahr ist geschafft – mit Bulletproof-Coffee an meiner Seite. Aktuell bin ich sehr zufrieden mit dem Konzept. Nach den ersten zwei Tagen habe ich mich auch im Job recht fix daran gewöhnt, bis Mittags  nichts zu essen. Echt cool, denn dadurch fühlt sich die Menge der Kalorien, die man dann in der verbleibenden Zeit essen kann, wie eine ganze Menge an. In einer Defizitphase ideal. Die Mahlzeiten verteile ich taktisch günstig auf rund drei bis vier Stunden vor dem Training und auf danach. Der Körper wird so optimal versorgt, beim Sport steht genug Energie zur Verfügung – und für die Recovery auch. Teilweise war es sogar eine Herausforderung meine aktuelle Essensmenge tatsächlich reinzukriegen.  Ein wenig sollte man beim Fettverzehr aufpassen: Durch die 20g im Kaffee ist je nach individuellem Fettkontingent schon eine relativ hohe Teilmenge des Tages verbraucht.

Ich bleibe weiter beim BP-Coffee und werde in ein paar Wochen noch einmal das Fazit ziehen…

 

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