Mindset, Recovery, Training

“Das Geheimnis des Vorwärtskommens…

…besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“ (Mark Twain)… Warum Spazierengehen eine gute Sache ist – und wie man garantiert losgeht…

Schon die Römer taten es zur Vedauung, Aristrokraten führten so ungestörte Gespräche. Zu Ostern ist es Brauch und auch am Sonntag gehört es zur guten Tradition.

Gemeint ist der Spaziergang. Trotz miesem Image als „Alte-Leute-Aktivität“, bietet das Gehen an frischer Luft eine Menge an positiven Körper- und Geist-Effekten für alle Altersklassen und Trainingszustände – von moderater Bewegung für den Trainingsneuling bis aktive Erholung für den sportlich Ambitionierten:

  • Bewegung: Da wir meistens den ganzen Tag sitzen, freut sich unser Körper über die schonende Bewegung. Die Muskeln werden aktiviert, die Gelenke mobilisiert und geschmiert, das Herz-Kreislaufsystem und die Durchblutung leicht angeregt.
  • Frische Luft: Durch das Spazieren draußen wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt, das Immunsystem gestärkt und es werden Stress und Müdigkeit abgebaut.
  • Ideen: Auch das Gehirn wird beim Gehen aktiviert, man kann gut nachdenken und vielen Menschen kommen bei einem Spaziergang die besten Ideen.
  • Austausch: Beim Flanieren zu zweit kann man sich endlich mal ungestört unterhalten, Ideen austauschen oder Pläne schmieden.
  • Energieverbrauch: Das Gehen regt den Stoffwechsel an, die Verbrauchsbilanz wird gesteigert (30 Minuten spazieren verbraucht je nach Größe und Gewicht zwischen 60 und 150 kcal) – und das ohne extra zum Sport zu gehen.

Dabei muss es nicht immer der Sonntagsspaziergang sein. Die empfohlenen 10.000 Schritte pro Tag lassen sich auch anders hinkriegen: Ein kleiner Einkauf zu Fuß, statt Fahrstuhl die Treppe nehmen, in der Mittagspause eine Runde drehen – oder die eine oder andere Besprechung als Spaziergang ansetzen.

Motivations-Kickstart mit Geling-Garantie

Und wer jetzt noch immer noch keine Lust hat, einfach mal ein paar Schritte zu gehen, hier ein Tipp, wie man es schafft, sich umgehend auf eine „Jetzt gehts los“-Mentalität zu programmieren. Klappt beim morgendlichen Aufstehen, beim Erledigen von unliebsamen Aufgaben – und bei der Motivation zum Spazierengehen:

Die Methode nennt sich die „5 Second Rule“ oder „Die 5 Sekunden Regel“, wurde von der Amerikanerin Mel Robbins erfunden (die dazu ein ganzes Buch geschrieben hat) und funktioniert in etwas wie der Countdown beim Raketenstart: Sobald du den Gedanken hast, etwas zu tun, zählst du im Kopf oder laut runter: 5… 4… 3… 2… 1… los! So hat dein Hirn keine Chance sich irgendwelche Gründe einfallen zu lassen, warum du die Sache jetzt nicht tun solltest. Wie bei einem Raketenstart geht es los, sobald der Countdown gestartet wurde, ein Abbruch ist nicht mehr möglich.

Eine kurze Videoerklärung dazu findet man bei youtube s.u..

Also gönn dir und deinem Körper jetzt was Gutes, schalte das Smartphone oder den Rechner aus und raus mit dir. 5… 4… 3… 2… 1… Go!

 

 

 

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