Feiertags-Survival
Ernährung, Mindset

Feiertags-Survival

Die Feiertage nahen, die Verwandschaft ist bereit und die Tische sind gedeckt: Kalorienbomben und Kampfsitzen sind angesagt! Wie du diesen Ausnahmezustand trotzdem ohne fiese Figurschäden überstehst, erfährst du hier:

Ostern, Weihnachten, Geburtstage – für den einen sind es die schönsten Familienfeste, für die anderen die reinste Tortur. Und das gar nicht mal, weil die Verwandten zu diesen Gelegenheiten garantiert wieder keine Peinlichkeit auslassen.

Viel schlimmer ist für einige der Kontrollverlust bei den Mahlzeiten: Plötzlich kann man sich nicht mehr an seinen gewohnten Plan halten. Man isst zu viel, zu fettig, zu süß, zu oft – und kippt sich auch noch den einen oder anderen Drink hinter die Binde. Oder aber: Man muss sich ständig rechtfertigen, warum man den Kuchen nicht essen möchte oder die Soße weglässt, die Nudeln verschmäht oder keinen zweiten Löffel Kartoffelsalat will.
Dabei ist es alles gar nicht so wild, wenn man die Feiertage mit den folgenden Tipps angeht:

Genieße es! Wie heißt es so schön: Man wird nicht an Feiertagen dick – die restlichen Tage des Jahres sind entscheidend. Wenn du deine Ernährung insgesamt gut im Griff hast, werden dich die zusätzlichen Kalorien an den Feiertagen nicht aus der Balance bringen. Genieße die Auszeit, iss wirklich leckere Dinge (keine Mittelmäßigkeiten), stoppe, wenn du satt bist, mach dir keinen Stress – und kehre nach den Feiertagen wieder zu deinen guten Gewohnheiten zurück.

Langsam essen: Erst nach rund 20 Minuten signalisiert der Bauch dem Hirn ein Sättigungsgefühl. Doof, wenn man sich dann innerhalb der ersten Viertelstunde drei Portionen einverleibt hat – und dann ins Fresskoma fällt. Also: langsam essen, ab und zu einen Schluck Wasser trinken und die Unterhaltung mit den Menschen am Tisch suchen. Hat den Vorteil, dass man die Figur schützt, soziale Kontakte pflegt – und nicht ständig genötigt wird, den Teller wieder aufzufüllen…

Protein und Gemüse zuerst: Wer sonst gute Gewohnheiten sein Eigen nennt, kennt die Vorzüge von Protein und Gemüse bei jeder Mahlzeit. Die beiden Nährstoffe machen satt – und das bei einer verträglichen Kalorienbilanz. Und: Wenn man zunächst Eiweiß und Grünzeug tankt, bleibt gar nicht mehr so viel Platz für all die Fritten, Kroketten, Kartoffelgratins & Co. (Keine Panik: Leckere einfache Kohlenhydrate gibts noch genug zum Beispiel bei Kaffee und Kuchen und der Brotzeit am Abend…)

Unverträglichkeit vortäuschen: Wer partout an seinem Ernährungsplan festhalten – und Omi nicht traurig machen möchte, kann immer noch Nahrungsmittelunverträglichkeiten vortäuschen. Aber Vorsicht, ältere Menschen sind über kaum etwas besser informiert, als über Krankheiten. Also: Vorab eine Geschichte mit Substanz zurechtlegen. Oder aber geschickt auf die Krankheiten-Storys der Verwandten steuern und so vom eigenen Verzicht ablenken. Dann haben die Alten erst mal was zu erzählen – und man wird essenstechnisch in Ruhe gelassen. OK, die genervten Blicke der anderen muss man aushalten…

Spazieren gehen: „Raus an die frische Luft“ ist die Geheimformel, um sich kurz zu bewegen und den bereitgestellten Snacks zu entfliehen. Das Coole: Gegen eine Runde spazieren gehen kann keiner etwas sagen, die Tour um den Block ist auf gleicher Ebene wie Weltfrieden. Und wenn man es dann sogar schafft, den einen oder anderen Verwandten zu ein paar Schritten zu motivieren, hat man auch noch ein gutes Werk getan. Perfekt!

Beim Abräumen und Abwaschen helfen: Eine andere Variante, um wenigstens zwischendurch mal aufzustehen, ist zu helfen, das schmutzige Geschirr in die Küche zu tragen und mit Abzuwaschen (ja, es gibt sie tatsächlich noch oft bei älteren Menschen, die Haushalte ohne Spülmaschine). Auf jeden Fall sitzt man nicht mehr und wird für seinen heldenhaften Einsatz auch noch gelobt. Aber Vorsicht: Nicht an den Essensresten in der Küche vergreifen…

Mit den Kindern spielen: Die Königsdisziplin der Bewegung bei Familienfesten ist das Toben mit Kids. Kleine Kinder hochheben und in die Luft werfen, Tick oder Versteck spielen, draußen herumrennen oder schaukeln – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Schwierig wird es nur, wenn man selbst platt ist und keine Lust mehr hat – die kleinen Racker haben eine unglaubliche Kondition…

Ausschlafen: Der einfachste Trick, um eine Mahlzeit auszulassen? Länger schlafen (auch top für die Regeneration), das Frühstück auslassen und erst Mittags oder zu Kaffee und Kuchen die erste Mahlzeit vertilgen. Funktioniert super vor oder auch nach dem Event.

In diesem Sinne: Hab Spaß und Freude an den Feiertagen und genieße die Zeit mit Freunden und Familie. Zu einem gesunden Lebensstil gehört nämlich neben Ernährung, Bewegung und Schlaf auch die Nähe zu lieben Menschen.

 

 

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